4.16 LANDUNG BEI SEITENWIND

  • Vorhalten im Endanflug
  • Vor dem Ausrunden Flugzeug in Landerichtung ausrichten
  • Beim Ausrollen mit dem Seitenruder dem Windfahneneffekt entgegenwirken

Vorhalten
Landen bei Seitenwird bedeutet, im Endanflug so viel vorzuhalten, dass du in Landerichtung fliegst, und nicht durch den Seitenwind versetzt wirst. Dieses Vorhalten erreichst du dadurch, dass du die Flugrichtung gegen den Wind korrigierst. Du drehst die Flugzeugnase gegen den Wind. Der Vorhaltewinkel wird so gewählt, dass du nicht abgetrieben wirst.


Kurz vor dem Ausrunden wird die Flugzeuglängsachse mit dem Seitenruder in Landerichtung ausgerichtet. Geschieht das zu spät, setzt du schiebend auf. Schiebend aufsetzen bedeutet: die Flugzeuglängsachse ist nicht gleich der Bewegungsrichtung. Dabei kann das Fahrwerk mit großen Schiebekräften belastet und beschädigt werden.

Eine andere Vorhaltemethode ist die Landung mit hängender Fläche. Um nicht abgetrieben zu werden, hältst du die dem Wind zugewandte Tragfläche etwas tiefer. Die Flugzeuglängsachse wird dabei mit dem Seitenruder in Landerichtung ausgerichtet und gehalten. Bei dieser Methode ist das Ausrichten des Flugzeuges in Landrichtung vor dem Aufsetzen deshalb nicht erforderlich. Da dies ein Schiebezustand ist, weht der Faden seitlich aus.

Windfahneneffekt
Nach der Landung hältst du die dem Wind zugewandte Tragfläche etwas tiefer und gleichst mit dem Seitenruder den Windfahneneffekt aus.